Kinetische Tapes

Schmerzen werden "weggeklebt"...

 
...mithilfe von elastischen Spezial-Tapes und einer entsprechenden Technik des Aufbringens. So lassen sich Schmerzen und Bewegungseinschränkungen nach Verletzungen, Verspannungen, Operationen u.ä. mitunter rasch und sanft beseitigen.

Das Tape hebt die Haut leicht an und schafft den darunter liegenden Strukturen Raum. Dadurch wird der Druck im Gewebe verringert, so dass Schmerzen gelindert, die Durchblutung verbessert und Ödeme leichter abtransportiert werden können.
Außerdem kann man mithilfe von speziellen Techniken für den Bandapparat eines Gelenks (Ligamenttechnik) die passive Stabilität der Gelenke vergrößern.

 
 
Bei allen Anwendungen ist eine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit gewährleistet. Die Bewegung ist sogar eine Voraussetzung für die optimale Wirkung der kinetischen (griechisch Kinesis= Bewegung) Tapes.

Nach meinen bisherigen Erfahrungen kommt ein Einsatz in folgenden Fällen in Betracht:tl_files/fM_k0001/images/P1000564.JPG
  • Kopfschmerzen, Migräne, Spannungskopfschmerz
  • Rückenschmerzen, Ischialgien
  • Diskusprolaps, Atlas- oder Iliosakralblockaden
  • Gelenkschmerzen, Tennisellenbogen, Golferellenbogen
  • Knieschmerzen, Gelenkdistorsionen
  • Muskuläre Schmerzsyndrome, Muskelverkrampfungen, Muskelfaserrisse
  • Achillodynie, Fersensporn

 

 

Die Tapes bleiben ca. 10-14 Tage auf der Haut und werden danach, je nach Bedarf, erneuert. Nach dem Duschen werden sie vorsichtig abgetupft oder trocken geföhnt.


Die Taping-Methode stellt eine gute Ergänzung zur Wirbelsäulentherapie nach Dorn/ Breuss dar, um die eingerichteten Gelenke und Wirbel dauerhaft zu stabilisieren. Die Behandlung von entzündlichen Vorgängen, wie etwa eines Tennisellenbogens oder einer Achillesfersenentzündung unterstütze ich durch die Verordnung von Mineralstoffen nach Dr. Schüßler oder eines homöopathischen Einzelmittels.



Fallbeispiel 1

Eine Patientin litt wegen ihres stark schmerzenden Tennisellenbogens an massiver Kraftlosigkeit der Hand, so dass sie kaum noch ihre Tasse halten konnte. Das Anlegen des Tapes bewirkte eine sofortige Stabilisierung der Muskulatur. Nach vier Tagen hatten sich die Schmerzen - auch durch die zusätzliche Einnahme von zwei Mineralstoffen-  deutlich gebessert.

Nach 6 Wochen berichtete die Patientin, dass der Arm noch nicht voll belastbar sei und sie wünschte eine weitere Tapeanlage vor dem nächsten Tennisspiel.

Dieses Fallbeispiel zeigt, dass eine massive Entzündung und Nervenreizung wie sie beim Tennisellenbogen gegeben ist, nicht durch das kurzzeitige Tragen eines einzigen Tapeverbandes zu heilen ist. Deshalb zeige ich den Patienten auch, wie sie oder ihr Partner das Tape selbst anlegen können, um eine längere Tragedauer zu gewährleisten und damit die Heilung voranzubringen.

 

Fallbeispiel 2

Ein Patient klagte über häufige lumbale Rückenschmerzen aufgrund einer Hypermobilität der Gelenke (leichtes Verheben und Verrenken des Kreuzdarmbeingelenks). Das Lendenwirbelsäulentape stabilisierte sein Becken und verhinderte das leichte Verheben auch einige Zeit, nachdem das Tape abgenommen wurde. Sobald sich nun erneute Schmerzen ankündigen, wird das Tape sofort angelegt. So kann eine weitere Verschlimmerung verhindert werden.